Wir müssen es wollen!

Draußen ist es ungemütlich. Nass, kühl und dank der Zeitumstellung auch dunkel. Eine Stimmung zum Einigeln. Aber hier im Landtag weht ein anderer Geist. Aufbrauch, Inspiration und der Wille etwas anzupacken. Denn das Motto an diesem Abend heißt „NRW digital“: Wir veranstalten einen Kongress für alle, die Zukunft gestalten.

Die vor kurzem noch allzu weit entfernt gewähnte Zukunft ist an diesem Abend Gegenwart zum Anfassen. Unsere Gäste werden von Pepper dem Roboter begrüßt.

Was unseren Fraktionsvorsitzenden Christian Lindner aber natürlich nicht davon abhält, die rund 250 Gäste auch ganz persönlich zu begrüßen.

Christian Lindner betont die Chancen, durch Innovationen und Digitalisierung ein selbsbestimmteres Leben führen zu können. Für ein besseres Innovations-und  Gründerklima, das die Digitalisierung vorantreibt, sieht er fünf wesentliche Punkte, die umgesetzt werden müssen: Die Hochschulen müssen als Zukunftslabore wieder mehr Freiheit bekommen, um ihre Potenziale entfalten zu können. Zudem müssen die Rahmenbedingungen für Investitionen privaten Kapitals verbessert werden. Ein weiterer essenzieller Aspekt ist die Verbesserung der Infrastruktur. Deswegen machen wir uns auch für flächendeckendes High-Speed-Internet mit Glasfasernetzen stark. Hinzu kommt eine Reduzierung der Bürokratie, damit Unternehmen einfacher gegründet werden und sich dann besser entfalten können. Mit Blick auf die Einstellungen in der Gesellschaft und die schon international bekannte „German Angst“ nennt Lindner noch einen fünften Punkt,  der wohl die Grundvoraussetzung für alle anderen Maßnahmen ist, um die Entwicklung aktiv mitzugestalten: Wir müssen es wollen!

Wie die digitale Welt von morgen aussieht und worauf wir uns einstellen müssen, erklärt Prof. Dr. Frank Fitzek von der TU Dresden anschließend in einem inspirierenden Vortrag. Er erklärt wie die neueste Generation der Vernetzung 5G die gesamte digitale Infrastruktur ändern wird – und mit ihr uns.

Wenn wir bei dieser Entwicklung gestalten und nicht nur von der Zuschauertribüne aus zuschauen wollen, gibt es aus Sicht von Prof. Fitzek eine Grundvoraussetzung: die beste Bildung. Das sehen wir genauso.

Die Bedeutung der Bildung hebt auch Prof. Dr. Andreas Pinkwart hervor. Der frühere NRW-Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie ist heute Rektor und Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der HHL Leipzig Graduate School of Management.

In seiner Forschung beleuchtet er auch die Frage, wie Unternehmen und andere Organisationen mit der Entwicklung umgehen – und umgehen sollten.

Auch in der abschließenden Diskussion sind sich alle einig, dass Bildung der Schlüssel zum Erfolg ist. Es geht aber auch um die Kultur, den Geist, der an diesem Abend im Landtag schon spürbar ist.

Für Marcel Hafke, unser Sprecher für Digitales und Gründungskultur, war der Kongress ein voller Erfolg. Im Video fasst er noch mal zusammen, was für einen gelingenden Weg in die digitale Zukunft getan werden muss:

 

Und nicht nur Marce Hafke hat es gefallen. Unsere Gäste sind angetan von den Vorträgen und Diskussionen und vertiefen die Themen noch in weiteren Diskussionen beim gemütlichen Beisammensein. Draußen ist es ja ohnehin nass, kühl und dunkel…

 

Weitere Impressionen gibt es auch in unserem Video zum Kongress und auf unserer Website http://fdp.fraktion.nrw/content/innovations-und-startup-kongress-nrw-digital:

 

 

 

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