Digitalisierung clever genutzt – Zu Gast an einer besonderen Schule

Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter. Kein trockenes, theoretisches Diksussionsthema, sondern ein Leitgedanke im Alltag vieler Schulen. Davon hat sich unsere schulpolitische Sprecherin Franziska Müller-Rech in Düsseldorf selber ein Bild gemacht und sie ist begeistert.

Franziska Müller Rech FC Gesamtschule

Das Für das Leben begeistern – das ist das Motto der Freien Christlichen Gesamtschule Düsseldorf (FC Gesamtschule). „Man merkt den Schülerinnen und Schülern hier vor Ort an, dass sie das Leitbild der Schule mit Leben füllen,“ erklärt Franziska Müller-Rech. Als Freie Christliche Schule werden lebensbejahende und orientierungsstiftende Werte hier großgeschrieben.

Die Gesamtschule mit ca. 650 Schülerinnen und Schülern punktet aber auch auf anderen Feldern. „Für das Leben begeistern, heißt auch für die Zukunft begeistern“, so Schulleiter Dr. Holger Braune. Die FC Gesamtschule ist ein erfolgreiches Beispiel von innovativer Schulbildung. Trotzdem wird auch Wert darauf gelegt, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, wann das Analoge dem Digitalen vorzuziehen ist. Das Thema Digitalisierung hat aber nicht erst im Zuge der aktuellen Debatten Einzug in die Schule gefunden. Die Anwendung von Smartboards ist seit vielen Jahren ebenso selbstverständlich wie flächendeckendes W-LAN. Dabei werden die Möglichkeiten der Technik aber auch schon weiter gedacht und in die Konzeptionierung des Unterrichts stetig miteinbezogen.

Digitalisierung wird hier mit auf den ersten Blick ungewöhnlichen Fächern kombiniert. So wird durch den Einsatz von Tablets auch der Kunstunterricht digital. Der Schulleiter Dr. Braune führte Franziska Müller-Rech durch die FC Gesamtschule und ermöglichte ihr somit einen umfassend Einblick in das Schulgeschehen. Dabei konnte sie einen Einblick bekommen, wie mit Hilfe von Tablets und Smartboard von den Schülerinnen und Schüler erstellte Zeichnungen zu einem kleinen Trickfilm zusammen geschnitten wurden.

 

 

Besonders wichtig ist unserer schulpolitischen Sprecherin Franziska Müller-Rech immer der Austausch mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort. „Die Schülerinnen und Schüler einer Schule sind am besten in der Lage, ein umfängliches Stimmungsbild zu vermitteln. Ich habe heute gesehen, dass Verantwortung und gegenseitiger Respekt keine reinen Floskeln im Leitbild der Schule sind, sondern hier aktiv gelebt werden. Das finde ich gleichermaßen beeindruckend, wie die innovative Technik, die hier tagtäglich in den Unterricht integriert wird.“

Zu dem Herzstück der Schule zählt das sogenannte „ArtBotLab“. Kaum klingelt es zur Pause, stürmen die Schülerinnen nicht auf den Pausenhof, sondern in das sogenannte Treibhaus der Zukunft. Dort arbeiten sie freiwillig an ihren Projekten und nutzen dabei jede freie Minute. Jahrgangsübergreifend wird hier an zeichnenden Robotern, der künstlerischen Gestaltung alter Kirchenfenster – natürlich mit Hilfe digitaler Technik – und einem Jahrmarkt aus Fischertechnik gebastelt. „Ich bin absolut begeistert, in diesem Raum könnte ich mich stundenlang aufhalten,“ so Franziska Müller-Rech. „Diese Schule ist ein Musterbeispiel, wie Digitalisierung durch gut durchdachte Konzepte in den Unterricht gebracht werden sollte. Es ist toll, den Schülerinnen und Schülern hier anzusehen, dass sie mit großem Spaß bei der Sache sind.“ Eins ist sicher: Innovative Ideen werden tagtäglich in den Köpfen junger Leute geboren. An der FC Gesamtschule Düsseldorf haben sie Raum, diese auch zu verwirklichen.

weitere Informationen:

Lesen Sie auch den Bericht von Schulleiter Dr. Holger Braune über den Besuch.

 

Ein Gedanke zu „Digitalisierung clever genutzt – Zu Gast an einer besonderen Schule

  1. Ich richte bzw. warte derzeit solche Gerätschaften. Die Schüler an der Realschule sowie auch Hauptschule wollen dies nicht mehr missen. Den Aufsatz bzw. die Ausarbeitung in der Gruppe macht denen tierisch Spaß wenn diese über ein Smartboard zu präsentieren. Insbesondere merkt man das die Schüler gerne zur Schule kommen und die Eltern Ihre Kinder gut auf gehoben fühlen. In diesem Falle lassen die Eltern Ihre Kinder sogar lieber in einer Entfernten Schule anstatt an einer örtlichen Oberschule gehen.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s