NRW zum Gründerland Nr.1 machen – Gründer-Finanzierung stärken

Jeder große Erfolg beginnt mit einer guten Idee. Gute Ideen gibt es in Nordrhein-Westfalen einige, die von mutigen und tatkräftigen Gründerinnen und Gründern entwickelt und in ein Geschäftsmodell verwandelt werden. Über die Probleme dabei und vor allem deren Lösungen haben unsere Fachabgeordneten Rainer Matheisen und Marcel Hafke in einem Werkstattgespräch mit rund 120 Gästen gesprochen.

Für Rainer Matheisen ist das Thema Gründungskultur eine Herzensangelegenheit. Er ist Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW für Innovation und Gründer und hat seine ersten beruflichen Erfahrungen selbst als Gründer gemacht. Er kennt also aus erster Hand die Probleme und Schwierigkeiten, die auf jemanden zukommen, der den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit wagt. Matheisen erklärt mit Begeisterung: „Die Geschichte von Nordrhein-Westfalen wurde maßgeblich durch mutige Gründer geprägt, von denen wir noch heute profitieren. Wir wollen diesen besonderen Spirit von Unternehmensgründungen aufnehmen und NRW wieder zum Gründerland Nr. 1 machen.“

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Ein lebhaftes Gründungs-Panel: Silke Roggermann (Geschäftsführerin Super7000), Rainer Matheisen, Marcel Hafke (beide FDP-Fraktion NRW), Juliane Kronen (Gründerin der innatura GmbH) und Timon Gottschalk (NRW-Bank, Venture Capital).

Die Redner des Diskussions-Panels zeigten sich als eine besonders spannende Kombination: Timon Gottschalk repräsentierte die Förderung durch Banken. Die NRW.Bank gehe mit Programmen zur Gründerberatung und -förderung sowie mit dem neu geschaffenen Programm für Venture Capital voran. Juliane Kronen sprach für den besonders schwer zu fördernden und gleichzeitig für die gesamte Gesellschaft besonders lohnenswerten Bereich der Social Startups. Silke Roggermann äußerte sich im Namen derer, die Gründer ganzheitlich unterstützen. Sie stellt im Co-Working-Space super7000 nicht nur günstige Arbeitsräume für Startups zur Verfügung, sondern bietet den Gründern Räume, in denen es ihnen vom Erfahrungsaustausch, über Motivation und Beratung bis hin zur Kaffee-Flatrate möglichst an nichts mangeln soll. Denn sie haben, gerade in der Anfangsphase, schon alle Hände voll zu tun und jeder Stolperstein weniger erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Gründung.

Es wird aktuell viel über Startups und Gründer gesprochen. Aber warum? Natürlich schaffen Neugründungen neue Arbeitsplätze. Aber die Vorteile sind deutlich weitreichender. Start-ups sind Innovations-Fabriken. Sie finden neue Lösungen für neue und alte Probleme. Das hat einen positiven Effekt für die gesamte Gesellschaft. Das können Service-Angebote wie das Portal „MeinPraktikum“ sein, das Nutzern erstmals ermöglichte, Praktikums-Plätze auf Qualität zu überprüfen. Oder Angebote wie „mifitto“, die sich zum Ziel gesetzt haben Online-Schuhbestellungen durch neue Techniken effizienter zu machen, damit unnötige Retouren vermieden werden können. Aber auch Produkte wie „tonies“, die das Lernen für Kinder vielfältiger und unterhaltsamer machen. Man muss nur einmal einen Blick auf bekannte Crowd-Sourcing Plattformen werfen, um zu sehen, wie vielfältig und teilweise bahnbrechend die Innovationen sind, die gerade von kleinen und jungen Startups ausgehen und unseren Alltag nachhaltig angenehmer und effizienter machen können. Kurzum: Gründer zu unterstützen heißt, Innovation zu unterstützen.

Dementsprechend groß war auch das Interesse an unserem Werkstattgespräch. Circa 120 Gäste waren gekommen, um mit unseren Abgeordneten und Experten über Gründerfinanzierung zu diskutieren. Hauptsächlich sind diese in der Gründerförderung tätig oder selbst Gründer. Gerade dieser Mix erzeugte eine besonders produktive Gesprächsatmosphäre. Davon haben sich auch über 4.000 Personen einen Eindruck verschafft und online in die Debatte reingeschaut.

Nach dem Grußwort von Marcel Hafke und der Einführung von Rainer Matheisen setzten die drei Rednerinnen und Redner Impulse und ermöglichten interessante Einblicke. Die anschließende Diskussion war entsprechend geprägt von Fragen, Erfahrungsberichten und Anregungen für weitere politische Initiativen. Dabei wurde auch deutlich: Nicht nur eine solide Finanzierung ist wichtig, sondern auch die richtigen Rahmenbedingungen – insbesondere den Abbau von Bürokratielasten. Das bestärkt unsere Fraktion darin, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, wie wir ihn in unserem Antrag „Willkommenskultur für gute Ideen – Initiative ergreifen für das Gründerland NRW“ beschreiben. „Es geht beim Thema Gründung um Innovation und Wohlstand. Wir haben mit Andreas Pinkwart einen Minister, der sich das Thema Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben und dort bereits erste Akzente gesetzt hat“, erklärt Marcel Hafke, Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Digitalisierung.

Wir bleiben dran. Denn unser Anspruch ist klar: NRW zum Gründerland Nummer 1 machen!

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Re-Live: #GründerlandNRW

Ungeschnitten und in Farbe hier die Diskussion nochmal zu Nachschauen:

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