Stephan Haupt: schnellere und verbraucherfreundliche Regelung bei Produktrückrufen

Stephan Haupt, Sprecher für Verbraucherschutz der FDP-Landtagsfraktion, hat den Betreiber einer Internetplattform für Produktrückrufe und Lebensmittelwarnungen in Greven besucht. Beide sind sich einig. Bei dem Thema besteht Handlungsbedarf.

„Das Thema Verbraucherschutz und gerade die schnelle und umgehende Kommunikation bei Produktrückrufen sind wichtige Eckpunkte eines bürgerorientierten Verbraucherschutzes“, so der FDP-Politiker Haupt.

Der Betreiber der Internetseite „www.produktrueckrufe.de“ Gerd Kretschmann begann, aus eigener Betroffenheit heraus, bereits vor 10 Jahren mit der Suche und dem Zusammentragen aller gemeldeten schadhaften Produkte in Deutschland auf seiner Internetseite. Kretschmann war selbst Betroffener, als vor 10 Jahren sein Fernseher in Brand geriet und er über den Produktrückruf nicht informiert worden war.

In seiner Freizeit verbringe er täglich 3-4 Stunden, auch an Feiertagen und am Wochenende, mit Recherchearbeiten. Anschließend veröffentlicht er seine Ergebnisse auf seinen Plattformen. Neben seiner Internetseite bietet Kretschmann einen Newsletter, eine App und einen Whats-App Push-Dienst an, bei denen die Bürger direkt über eine Push-up Meldung über neuste Lebensmittel- und Produktwarnungen informiert werden. Ein weiteres Problem neben der Meldegeschwindigkeit von Produktrückrufen ist die Reichweite sowie die nicht einheitlich definierte Art und Weise.

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Gerd Kretschmann & Stephan Haupt (Sprecher für Verbraucherschutz der FDP-Landtagsfraktion)

In einem konstruktiven und informativen Austausch mit Gerd Kretschmann, wurden die Herausforderungen in diesem Bereich des Verbraucherschutzes deutlich: „Wir begrüßen es sehr, wenn sich Bürgerinnen und Bürger aktiv für das Thema Verbraucherschutz stark machen. Das informative und offene Gespräch Gerd Kretschmann hat mich sehr beeindruckt“, so Stephan Haupt.

Jedoch könne dies nicht Aufgabe eines Rentners im ländlichen Raum sein: „Wir müssen solche Aufgaben aktiv als Politik angehen – daher muss es unser Anspruch sein, ein einheitliches Verfahren zu Produktrückrufen für Bund und Länder zu entwickeln, das die wichtigsten Informationen für den Verbraucher zeitnah und unkompliziert enthält.“ Stephan Haupt zeigte sich beeindruckt von der Arbeit und sagte seine Unterstützung für eine bürgerorientierte Verbraucherpolitik sowie für ein bundeseinheitliches Verfahren für Produktrückrufe und Lebensmittelwarnung zu.

 

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