Parlamentsnächte im Landtag NRW

Durch die Bürgerhalle strömen Jazzklänge, aus dem Plenarsaal ertönen Big Band und Tango-Ensemble und im FDP-Fraktionssaal wird gesungen: Das Landtagsgebäude am Rhein feiert seinen 30. Geburtstag und mehr als 5.000 Gäste sind dabei. „Wir wollen den Landtag für die Bürgerinnen und Bürger öffnen und transparent sein“, sagt André Kuper, Präsident des Landtags, bei seiner Willkommensansprache in der Bürgerhalle.

Kunst, Musik und Politik vermischen sich, den Besucherinnen und Besuchern wird ein reichhaltiges Programm geboten. Die Freien Demokraten haben sich für ihre Gäste etwas Besonderes ausgedacht: Die Gäste konnten nicht nur Kaffee vom Barista und in der Outdoor-Lounge die Aussicht vom Balkon des Landtags genießen; sie hatten die Gelegenheit den ersten im Landtag stattfindenden Science Slam zu verfolgen, bei dem Wissenschaftler von NRW-Hochschulen ihre Forschung im künstlerischen Format auf die Bühne gebracht haben.

Angela Freimuth, Vizepräsidentin des Landtags und Sprecherin für Wissenschaft und Forschung, der Parlamentarische Geschäftsführer Henning Höne, Ralf Witzel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Lorenz Deutsch, Sprecher für Kultur, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgestellt, und die Gäste durch die beiden Slam-Abende begleitet. Auf dem Programm der Slammerinnen und Slammer standen verschiedenste Themen.

Den Auftakt der Veranstaltung machte Jutta Teuwsen alias J-Pain, die auf humorvolle Art eine mit Bildern untermalte Gesellschaftskritik zu japanischer Kunst präsentierte. Jochen Feitsch stellte „Caruso“ vor, eine mimik- und gestengesteuerte Software, die Operngesang mit Orchesteruntermalung produziert. Darüber, ob Namen wie Petra oder Kevin attraktiv sind oder nicht, ließ Nico Hoffmeister das Publikum in seinem Beitrag zu Vorurteilsforschung und klischeebehafteten Namen abstimmen. Prof. Mareike Foecking vermittelte einen persönlichen Eindruck vom Silicon Valley durch ihre Fotografie, und Ellen Fritsche stellte ihre Stammzellforschung im Dunkeln, untermalt von Mikroskopien, Gesang und Geräuschen vor. Die außergewöhnlichen Präsentationen und Performances dürften bleibende Eindrücke hinterlassen haben.

Es war eine tolle Premiere des Science Slams, und vor allem war es uns eine Freude mit den Bürgerinnen und Bürgern das 30-jährige Bestehen des Landtagsgebäudes zu feiern. Wir freuen uns schon auf die nächste Feier im Landtag!

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