Zukunft ist, was du daraus machst.

„Junge Menschen interessieren sich nicht für Politik“ – diesem Mythos sind am vergangenen Freitag rund 200 interessierte junge Menschen beim Jugendkongress der FDP-Landtagsfraktion NRW entschlossen entgegengetreten.

Der Co-Autor der Shell Jugendstudie Prof. Dr. Albert gab ihnen recht: „Wir stellen eine Politisierung der Generation in einem gewissen Sinne fest. (…)Es ist IN sich für Politik zu interessieren!“ Aus den Ergebnissen der Shell Jugendstudie wird deutlich, dass sich junge Menschen stärker politisch engagieren wollen. Dieses Engagement findet jedoch verstärkt nicht mehr im parteipolitischen Rahmen statt, sondern wird durch außerparteiliche Zusammenschlüsse und spontanen Zusammenkünften widergespiegelt.

Andreas Bothe, Staatssekretär im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen freute sich über eine tolerante, offene und politikinteressierte Generation des Landes und machte in seiner Keynote deutlich: „Die Interessen der Jugendlichen müssen von der Politik ernsthaft berücksichtigt werden.“

Wie diese stärkere Berücksichtigung der Interessen von Jugendlichen in der Politik aussehen kann, wurde in den drei Workshops erarbeitet. Marcel Hafke, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und Prof. Dr. Mathias Albert setzten sich im Workshop „Inhalte!“ intensiv mit den Themen, für die junge Menschen brennen, auseinander. Jugendparlamente können eine Möglichkeit sein, um die Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen sichtbar zu machen und auf eine politische Ebene zu transportieren.

Im zweiten Workshop diskutierten Alexander Brockmeier, Sprecher für Jugend der FDP-Landtagsfraktion, Alina Ludwig, Strategic Planner denkwerk und Ann-Kathrin Schmitz, Influencer Marketing & Social Media Management, über das „Kommunikationsdefizit!“ zwischen Politik und jungen Menschen. „Politiker sind bereits Influencer. Denn jeder, der mit anderen interagiert und eine Verhaltensänderung oder Wirkung erzielt, ist ein Influencer.“ erläuterte Alina Ludwig. Dabei sind die Wege der Kommunikation für den Transport der Inhalte entscheidend, um junge Menschen besser zu erreichen.

Bernd Schlömer, Sprecher für Bürgerrechte und Digitalisierung der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin und Anna Nora Freier, Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung an der Universität Wuppertal erläuterten im dritten Workshop wie die bestehenden Strukturen der politischen Arbeit aufgebrochen werden können. Insbesondere der Einsatz von modernen und digitalen Partizipationsmöglichkeiten können die bestehenden Strukturen ergänzen. Dabei können verschiedene Formen der Digitalen Demokratie zu mehr Engagement führen. „Online Partizipationsmöglichkeiten sollten jedoch immer zusätzlich zu Offline Angeboten eingeführt werden“, sagte Anna Nora Freier.

Ein Gedanke zu „Zukunft ist, was du daraus machst.

  1. Prima, wenn junge Menschen sich für Politik interessieren und „dieses Geschäft“ nicht den Berufspolitikern allein überlassen, die sonst den Kontakt zur Lebenswirklichkeit verlieren könnten. Und wenn junge Menschen dann auch noch kritisch sind, umso besser!

    Manchen wir den Test in Sachen Coronavirus und fragen uns: Was wäre, wenn die Therapie schlimmer ist als die Krankheit? Was wissen wir über das Coronavirus?
    http://zeitung.shz.de/flensburgertageblatt/2332/article/1094358/29/1/render/?token=d21c25e0d9812d4a58df107989b641a2&fbclid=IwAR1GlUwIaK4STuQGUzUy-TS4A55SpkEoCuTVaQdepM5lRUXY1Ou2nYHx9S8

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s